
Samsung CLP-670 ND @Bild: Samsung
Im vergangenen Monat hat der Druckerhersteller Samsung neue Farblaserdrucker vorgestellt. Die beiden Geräte CLP-620ND und CLP670ND verfügen über einen Netzwerk-anschluß (LAN) und beherrschen den Duplex-Druck, d.h. Papier kann automatisch von beiden Seiten bedruckt werden.
Die beiden Drucker sind mit Straßenpreisen von derzeit 320,- Euro (CLP-620) und 390 Euro etwas günstiger als die Vorgängermodelle. Die Preisempfehlungen von Samsung liegen cirka doppelt so hoch.
In den technischen Merkmalen unterscheiden sich die Drucker nur durch einen schnelleren Prozessor (CLP-670), dadurch ist der Ausdruck der ersten Seite schneller. Darüberhinaus ist der CLP-670 auf 15.000 Seiten Druckleistung mehr pro Monat spezifiziert.
Die Druckkosten liegen bei den neuen Geräten etwas höher als bei den Vorgängern – nun kostet die s/w Seite ungefähr 1 Cent. Achten sollte man beim Toner-kauf darauf einen Samsung CLT-K5082L Toner zu kaufen und nicht die “S” Variante. Der K5082L Toner enthält eine Füllmenge für 5.000 Druckseiten. Z.Z. finden sich in den Preisvergleichen auch noch keine kompatiblen Toner für die neuen Tonerkartuschen-Formen. Falls genug Geräte dieser Klasse verkauft werden kann man allerdings mit einem entsprechendem Angebot rechnen. In diesem Fall werden die Druckkosten spürbar sinken und die Nutzung der neuen Samsung Arbeitsplatzdrucker wirtschaftlicher machen.
Ein Samsung CLP-350N wird vorgestellt.
Dells neuer Farblaserdrucker 5130cdn für Arbeitsgruppen kostet in der Anschaffung ungefähr 1100 Euro. Dafür bekommt man einen sehr schnellen Drucker mit einer sehr hohen Druckqualität sowohl was Textausdrucke als auch Fotos betrifft.

Dell 5130cdn @Bild: Dell
Dell verkauft für diesen Drucker zwei Tonerkartuschen-Typen mit unterschiedlichen Füllmengen. Die kleinere Kartusche enthält Toner für 9.000 Seiten. Die Hochkapazitätskartusche für den 5130cdn verfügt über eine Toner-Füllmenge für 18.000 Seiten.
Die Druckkosten liegen bei der MAX-Variante bei knapp 1 Cent für eine Textseite und bei 6,7 Cent für eine Farbseite.Damit eignet sich der Dell 5130 für Orte an denen viel und schnell in Farbe und Schwarz-Weiß gedruckt wird.
Der neue Oki Farblaserdrucker C610dn weißt ein kompaktes Gehäuse auf (Standfläche: 340 x 435 x 604 mm). Der Drucker schafft 20 Seiten pro Minute im s/w und Farbdruck. Nutzt man jedoch die Duplexfunktion sinkt die Seitenleistung auf 18 s/w und 15 Farb-Seiten. Dabei geht es allerdings auch nicht gerade leise zu. Der Drucker sollte also im Haushalt nicht direkt neben dem Schreibtisch stehen.
Sehen lassen kann sich der geringe Stromverbrauch im Stand-By Modus von 1 Watt. Für einen Farblaser ist dies ein hervorragender Wert! Hoffen wir, dass die anderen Druckerhersteller hier einen Ansporn haben.

Farblaserdrucker Oki C610 dn @Bild: Oki
Drucken unter Linux oder Mac funktioniert dank PostScript oder via PCL. Für beide alternativen Betriebssysteme bietet Oki für den C610 eigene Treiber an.
Text und Fotos (mit leichtem Laserraster) druckt der Farblaser C610 sauber. Die Druckkosten liegen bei einer Schwaz-Weiß Seite bei ungefähr 1,1 Cent. Eine Farbseite schlägt jedoch mit 11 Cent deutlich nach oben aus. Achten sollte man auch auf die unterschiedlichen Füllmengen der Toner. Die schwarze Tonerkartusche (OEM Nummer: 44315308) weißt eine Füllmenge für 8.000 Seiten auf. Die farbigen nur je für 6.000 Seiten – und kosten auch noch knapp das doppelte der schwarzen.
Damit ist der Oki C610dn nur dort gut zum drucken geeignet, wo Farbausdrucke selten vorkommen.
Ricoh, einer der in Deutschland im privaten Umfeld nicht ganz so verbreiteten Druckerhersteller, hat einen neuen Multifunktionsdrucker vorgestellt: Das Modell hießt Ricoh Aficio SP 1100S.
Dieser Drucker bringt ein schwarz-weiß Druckwerk und einen Scanner (kein automatischer Einzug) mit. Eine Fax-Lösung bringt der teurere SP1000SF mit. Einen Netzwerkanschluß und die Möglichkeit einen Vorlageneinzug nachzurüsten sucht man jedoch an beiden vergeblich. Dies ist Schade, denn an vergleichbaren Geräten dieser Preisklasse (SP1100S: 370 Euro, SP1100SF: 480 Euro) ist dies optional möglich.
Software für die Nutzung unter XP legt Ricoh nicht bei. Die Version für Vista lässt sich auch unter Windows 7 nutzen.
Die Qualität der Ausdrucke ist nach einem erstem Schnelltest der ct-Redaktion für Druck und Kopie ansprechend, Foto leiden unter der typischen Laserdrucker-Krankheit: Streifenbildung. Die hohen Druckkosten von 4,1 Cent pro normierter Textseite und die erheblich bessere Ausstattung vergleichbarer Geräte machen den Aficio SP1100 nicht zu einem Schnäppchen.
In der Süddeutschen Zeitung fand ich dieser Tage einen guten Bericht über unsere geliebten Brüogeräte: Die Drucker.
In dem Artikel macht sich der Autor Christan Kortmann Gedanken zum papierlosen Büro:
Denn die in Büros wie im Zeitraffer sich abbauenden 500-Blatt-DIN-A4-Paket-Kopierpapier-Stapel belegen, dass die Realität in dieser längst erreichten Computerzukunft alles andere als papierlos ist. Klar, es gibt jede Information, all die E-Mails, PDF-Anhänge und Websites, in rein digitaler Form. Aber als könnte man diese Mengen nicht verdauen, muss man sich ab und zu Luft schaffen und Druck ablassen, indem man einen Informationsblock in die echte Welt hinein materialisiert. Dort kann man ihn mit den eigenen Händen zusammenknüllen und in eine Tonne werfen. Dann ist in Kopf und Rechner wieder Platz für neuen Input.
Ein schöne Fazit schließt den Artikel ab:
Der Drucker ist glücklich, wenn er alleine vor sich hin lärmen, den Toner austrocknen und das Papier stauen kann.
Von einem Druckerreseller habe ich eine kleine CD von Kyocera mit einem “Beweisrechner” zugesteckt bekommen, mit dem man Kunden zeigen kann, wie günstig Kyocera-Drucker im Vergleich mit anderen Druckern arbeiten. Da Kyocera wohl einiges an Arbeit in dieses kleine Tool gesteckt hat berichte ich einmal:
In der Grundansicht wählt man das Kyocera Druckermodell aus, welches man mit einem anderen Drucker vergleichen möchte, kommt dann auf eine andere Seite wo das Vergleichsmodell ausgewählt wird und kann in einer dritten Oberfläche auswählen welches Druckverhalten – also wie die häufigen Ausdrucke aussehen – man selber hat. Dann wird ein Vergleichszeitraum über 12 oder 24 Monate angegeben und man erhält eine genaue Übersicht über Anschaffungspreis und Druckkosten.
Ein Beispiel:

OKI C100
Ein schneller Mono-Drucker, der bei Bedarf auch professionellen Farbdruck zu niedrigen Kosten bietet. Der C110 ist kompakt, leise und ganz leicht zu bedienen; er passt durch seine geringe Stellfläche perfekt auf Ihren Schreibtisch und ist so die beste Wahl für ein Heimbüro.

OKI C130n
Der neue C130n ist kompakt, wirtschaftlich und vollständig netzwerkfähig, und damit die perfekte Erweiterung des Büros. Durch den schnellen A4 Monodruck mit dem zusätzlichen Komfort der Kostengünstigen professionellen Farb- und Medienflexibilität, haben kleine Arbeitsgruppen von 2-3 Bedienern jetzt den Vorteil des mühelosen Inhouse-Drucks.
Verbrauchsmaterial
Leider gibt es für diesen Drucker neues Verbrauchsmaterial. Zu den genauen Kosten folgt also noch ein Vergleich.
Panasonic stellt den derzeit schnellsten A4 MFP vor den sie im Sortiment haben , den DP-MB300
Der DP-MB300 erfüllt alle Anforderungen eines leistungsfähigen Office Systems. Laserprinter und Kopierer, Netzwerk-Farbscanner, G3 Fax, großer Papiervorrat und ein exzellenter Druck überzeugen auf anhieb. Eine Druckgeschwindigkeit von 32 Seiten pro Minute ist einwandfrei zudem noch schneller als die meisten Geräte seiner Klasse. 2400 x 1200 DPI Druckauflösung stehen für allerbeste Qulität, eine Duplexfunktion ist serienmäßig dabei. Das mit bis 300 Adressen füllbare Faxadressverzeichnis ist mehr als ausreichend. Der DP-MB300 ist für ca. 4000 Seiten Leistung pro Monat ausgelegt.