Jeder, der sich schon einmal mit dem Stromverbrauch seiner Computerlandschaft beschäftigt hat, hat eine Steckerleiste zum abschalten aller Geärte angeschafft. Es ist ja auch sehr bequem, die Schreibtisch-Lampe mit dem Rechner, Monitor, Lautsprechern und dem Drucker auszuschalten.
Wenn Sie allerdings einen Drucker von Epson oder Canon mit Piezodruckkopf neben Ihrem Computer stehen haben, sollten Sie dieses noch einmal überdenken und Ihren Drucker ausschalten oder an einer eigenen Steckdose betreiben.
Dieser Hinweis ist notwendig, da bei jedem ausschalten eine Druckkopfreinigung stattfindet. Dabei senkt sich der Druckkopf ab und fährt in eine Aus-/Park-Position, welche er nicht erreichen kann, wenn über eine Steckleiste die Stromzufuhr unterbrochen wird.
Der Druckkopf wird dann im Laufe der Zeit eintrocknen und erst schlechte Druckergebnisse liefern und anschließend vollständig defekt sein. Sie können zwar den Druckkopf tauschen lassen, der Preis liegt jedoch bei ca. 60 Euro.
Diese Kosten können über das separate abschalten vermieden werden.
Diese Video sollten Sie besser nicht ganz ernst nehmen:
Aber damit Epson nicht ganz so schlecht wegkommt:
In der aktuellen Ausgabe (07/09) der Computerzeitschrift ct findet sich ein kleiner Testbericht zu den neuen Farblaserdruckern der 1600er Baureihe.
Über die geringe Toner Grundausstattung und die im Vergleich hohen Druckkosten mit den Modellen MagiColor 1600W und 1690MF haben wir hier schon berichtet.
Die bisher klassische Trennung zwischen Tintenstrahldrucker für den Privathaushalt und Laserdrucker fürs Büro hat in den letzten 1 1/2 Jahren einen deutlichen Umschwung erfahren. Das klassische Sortiment an reinen Tinten-druckern unter 100 Euro hat sich auf wenige Geräte eingeschränkt – im Kommen sind immer mehr die Multifunktionsdrucker mit Scanner. Vom Aussterben bedroht sind die A4-Fotodrucker mit 6 Tintenpatronen.
Auf den Markt drängen immer billigere Farblaser, die aufgrund ihrer kleinen Papierkapazitäten und kleinen Tonerkartuschen – und dadurch im Vergleich hohen Druckkosten – nicht für den Büroalltag ausgelegt sind.
Tintendrucker die mit großem Papierfach, hoher schwarzen Tintenkapazität und beachtlicher Druckgeschwindigkeit ausgestattet sind, drängen verstärkt in den klassischen Laserdruckermarkt hinein.
Darüberhinaus sind günstige Druckkosten nicht mehr die unangefochtene Domäne der Laserdrucker. Da Laserdrucker ihr Tonerpulver auf ca. 200 Grad aufhitzen müssen, kommt es auch zu höheren Energiekosten durch Laserdrucker.
In Kaufberatung Teil IV lesen Sie mehr über: Druckmaterialien
Im zweiten Teil der Serie soll es um die Auswahl des passenden Druckeranschlusses gehen.
In vielen Haushalten steht nicht nur ein PC am Schreibtisch, sondern es ist auch noch ein Notebook / Netbook oder ein PC im Kinderzimmer vorhanden. Oft ist für verschieden Rechner ein zentraler Router als Internetzugang zuständig. Da liegt es nahe, den Drucker über den Router an das Netzwerk anzuschließen und so allen Rechnern einen zentralen Drucker zur Verfügung zu stellen. Auch wenn bisher nur ein Nutzer den Drucker nutzt, sollte man hier längerfristig denken – die Kinder müssen für die Schule etwas ausdrucken etc…
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Druckerausfälle kosten die Unternehmen in Europa ca. 660 Mrd. Euro im Jahr.
Jedem Unternehmen in Europa kosten die Druckerausfälle auf ein Jahr gerechnet ca 17.000 Euro im Jahr. Dies hat eine von Canonbeauftragte Studie ergeben. In Summe belaufen sich die jährlichen Kosten auf 663 Milliarden Euro und dies nur durch Druckerausfälle.
Die von der ICM Research durchgeführte Untersuchung betrachtete die Druckkosten und das Druckmanagement von Druckaufgaben in europäischen Unternehmen jeder Größe in 19 europäischen Ländern. In ca. 72 Prozent der europäischen Unternehmen waren die Angestellten mindestens einmal in einem Zeitraum von 20 Werktagen nicht in der Lage zu drucken.
Einer der Gründe hierfür ist die zu späte Meldung über eine Fehlfunktion des Druckers der Mitarbeiter, in großen Firmen ist dies öfters der Fall gewesen. In Unternehmen die mehr als 250 Angestellte haben, sagen 43 Prozent der Befragten, dass Druckerstörungen von den Mitarbeitern mit Verzögerung gemeldet werden. Mitarbeiter des technischen Supports verbringen laut Canon durchschnittlich dreieinhalb Wochen im Jahr mit der Reparatur von Druckerproblemen. Dies entspricht in der Summe europaweit einer Zahl von 10.000 vergeudeten Stunden im Jahr.
Mit Kosten von ca. 17.000 Euro pro Jahr pro Unternehmen stellen die Ausfallzeiten von Druckern ein ernsthaftes Problem dar, wie Canon berichtet. Die Studie weist außerdem darauf hin, dass durch ein schlechtes Druckmanagement einem durchschnittlichen Unternehmen jährlich mehr als ca. 82.000 Euro unnötige Kosten anfallen. In größeren Betrieben mit mehr als 250 Angestellten steigen diese Kosten sogar auf bis zu 695.000 Euro. Zu den häufigsten Problemen, die Angestellte vom Drucken abhalten, gehören der Papierstaus und sowie leere Tonerkartuschen.
Der Druckerhersteller Brother bringt diesen Monat neue s/w-Laser auf den Markt.
Das Grundmodel heißt Brother HL-5340D. Technische Daten die Brother bisher nennt:
- Bis zu 30 Seiten pro Minute
- Duplexeinheit inkl. automatischer Broschürendruck-Funktion
- Echte Auflösung bis zu 1.200 x 1.200 dpi
- 16 MB Speicher (optional bis zu 528 MB)
- PCL 6, PostScript 3, Epson FX-850, IBM ProPrinter XL Emulation
- USB 2.0 Hi-Speed und parallele Schnittstelle
- Druckertreiber für Windows, Macintosh und Linux
- 250 Blatt Papierkassette und 50 Blatt Multifunktionszufuhr
- Bis zu 2 optionale Papierkassetten à 250 Blatt
- Toner für ca. 3.000 Seiten nach ISO/IEC 19752 und
Trommel für ca. 25.000 Seiten im Lieferumfang

Brother HL-5340D - Bildrechte @Brother
Das Gerät wir von Brother mit “niedrigste Druckkosten seiner Klasse” beworben. Ein Ausspruch den druckerpatronen-vergleich.de natürlich einmal auf den Grund gehen muss:
Die neue Toner Kartusche TN-3230 soll 3.000 Seiten weit reichen. Der Toner mit einer Füllung für 8.000 Seiten heißt TN-3280. Brohter nennt bisher Preise für diese Max-Kartusche von ca. 115€. Dies macht einen reinen Tonerpreis von 1,5 Cent aus.
Wenn man nun noch die Kosten für die neue Trommel DR-3200 hinzurechnet – 25.000 Seite zu ca. 150 Euro. Dann kommen wir nämlich schon auf Kosten von 2 Cent pro Seite.
Kompatible rebuilt Toner und Trommeln sind derzeit noch nicht für die neuen Produkte verfügbar.
Größere Modelle des HL-5340D sind als 5350DN (mit Netzwerkanschluss), HL-5350DNLT (Netzwerk und zusätzliches Papierfach) und als HL-5350DN2LT (Netzwerk, WLAN und Papierfächer) verfügbar.
Das Angebot an Druckern und Multifunktionsgeräten hat sich gewaltig verändert. Wenn man sich die neuen Tintenstrahldrucker anschaut, so stellt man fest, dass diese schon genauso geringe Druckkosten verursachen können, wie es vor einigen Jahren nur Laserdrucker schafften.
Darüberhinaus gewinnen zusehens Multifunktionsgeräte an Bedeutung – wer will den geringen Platz am Schreibtisch schon mit x-Geräten teilen?
Wer allerdings meint, er könnte einfach in den nächsten Elektronikmarkt gehen, ein günstiges Geräte heraussuchen und damit glücklich werden, der dürfte bald eine teure Überraschung erleben. Die Informationen auf den Kartons helfen nur in wenigen Fällen weiter und geben schon gar keinen Hinweis darauf, wie lange ein Ausdruck in höchster Druckqualität für Fotos wirklich dauern wird. Auch so wichtige Informationen wie den Folgekosten beim Tintenpartonen- oder Toner-kauf finden sich nicht.
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Canon bringt im März neue Multifunktionsgeräte mit Farb-Fax-Funktion in den Handel.
Die Einstiegsmodelle Pixma MX 320 und MX330 verfügen beide über einen Vorlageneinzug, aber über unterschiedliche Displays. Das 330er hat ein farbiges 1,8″ Display und der kleine Bruder ein zweizeiliges Schwarz-Weiß-LCD Display bekommt. Diese beiden Tintenstrahldrucker arbeiten mit einer Dreifarbpatrone (OEM Typ: 2971B001) und einer separaten Schwarzen (OEM Typ: 2969B001).
Das Topmodell der Reihe Das Pixma MX860 – zum doppelten Preis von ca. 270 Euro – zeichnet sich durch Netzwerk- und W-LAN Anschluss aus. Doppelseitiges kopieren und die Bedienung über ein 2,4″ großes Farbdisplay runden die Funktionen ab. Zum drucken nutzt der MX860 zwei Schwarttinten – für Text und Foto – und drei farbige Tintenpatronen. Hier sind die Canon Patronen CLI-521 verbaut.
Was ist der Unterschied zwischen Refill-Toner und Rebuild-Toner?
Eine recht einfache Definition besagt, das:
- Refill-Toner wiederaufgefüllte Toner-Kartuschen sind. Bei diesen Refillprodukten sind also keine beweglichen Teile der Tonerkartusche erneuert worden.
- Rebuilt Toner Kartuschen sind nicht nur wiedergefüllt, sondern es werden auch die Verschleißteile komplett durch neue ersetzt.
Die Refill-Tonerkartuschen werden in diversen Preisvergleichen günstig angeboten, haben aber meist nur eine mäßige Druckqualität. Was bei diesen Kartuschen nicht gemacht wird, im Gegensatz zu den runderneuerten Rebuilt Tonern ist die Reinigung, Entleerung des Resttonerbehälters und der Funktionstest.
Bei den Rebuilt Toner-Kartuschen wird das Tonerpulver auf den jeweiligen Gerätetyp abgestimmt und mindestens die gleiche Menge Toner eingefüllt, wie bei einer Original Toner-Kartusche des Herstellers. Es gibt jedoch auch Toner mit einer größeren Füllmenge, z.B. den Brother Toner TN-2000 MAX, in welchen die Abfüller eine höhere Tonermenge einfüllen. Mit diesen Rebuilt-Produkten senkt man die Druckkosten um ein vielfaches ohne dabei auf Qualität zu verzichten.