Solidos 3D-Drucker druckt transparente farbige Bauteile funktionelle Prototypen. Die maximale Baugröße der Modelle beträgt 160mm mal 210mm mal 135mm. Größere Modelle zerlegt das rechnerseitige Softwareprogramm in einzelne kleine Baugruppen. Die Software läuft unter Windows und steuert den 3d-Drucker über die USB-Schnittstelle an.
Das Verbrauchsmaterial mit PVC-Rolle, Kleber, Farbstiften und Trennmittel kostet 330 Euro – bei einem Drucker für knapp 12.000 Euro also in einem vertretbarem Bereich.
Auch in diesem Jahr gibt es wieder eine Druckerumfrage. Diesmal zur Zuverlässigkeit von Druckern.
Hierfür stellt der Hersteller Brother einen “Gewinn” zur Verfügung, den man auch zum Dauertest behalten darf:
Den Drucker Brother MFC-6490CW im Wert von 450 Euro… und hier geht es zur Umfrage!
Vor einigen Jahren wurden mobile Fotodrucker von diversen Herstellen angeboten. Dieser Markt hat sich aber offensichtlich als nicht zukunftsträchtig entwickelt. Die meisten Hersteller haben sich zurückgezogen und Canon, HP und Sony sind im Wesentlichen mit mobilen Druckern am Markt vertreten – Ich kenne niemanden, der solch einen mobilen Drucker einsetzt.

In diesem Sommer haben die genannten Hersteller jedoch neue Fotodrucker vorgestellt – kaufen muss diese Drucker also jemand.
Funktional unterscheiden sich die mobilen Fotodrucker nur in Kleinigkeiten. Die Akkulaufzeit ist immer noch eines der zentralen Probleme dieser auf “mal eben unterwegs” ein Bild-ausdrucken-Geräte.
Die hohen Druckkosten dürften aber bei den meisten zukünftigen Druckerbesitzern einen wesentlich größeren Ausschlag geben:
Canon Selphy CP 780 und 790: 33 Cent pro Bild
Canon Selphy ES 30: 30 Cent pro Bild
HP Photosmart A 532, A 636 und A 826: 29 Cent pro Bild
Sony DPP – FP67 und DDP – FP97: 29 Cent pro Bild
Im Druckkosten Vergleich siegt damit immer noch ein normaler A4 Tintenstrahldrucker für den Schreibtisch.
Das renomierte Magazin test von der Stiftung Warentest hat in der Ausgabe 10/2009 kompatible Tintenpatronen getestet. Das Ergebnis ähnelt stark denen, die die Zeitschrift c´t seit einigen Jahren immer wieder vornimmt: Mit kompatiblen Tinten lässt sich Geld sparen, so man zu den passenden Tintenherstellern für sein Gerät/Marke greift.
Einen zentralen Punkt, der selten genannt wird hat Steffen Schultz in seinem Blog aufgenommen: Wie verhält sich eine Tintenpatrone in der langen Zeit des Einsatzes in einem Drucker? Trocknet die Tinte schneller aus als Originaltinte? Wie steht es mit der Lichtbeständigkeit? Ist in den kompatiblen Tintenpatronen die gleiche Füllmenge enthalten wie in den Originalen (Kosten pro Seiten…)? etc…
Fragen die selten in entsprechenden Berichten hervorgehoben werden.
Stiftung Warentest hat auch nicht für alle Modelle der Hersteller die Tinten getestet, sondern einige herausgegriffen: Brother MFC-235C, Canon Pixma MP540, Epson Stylus Photo RX585 und HP Photosmart C4480.
Für den Brother Drucker gibt es die Empfehlung zu Data-Becker-Patronen. Die Peach Patronen sollen im Canon Drucker gute Ergebnisse liefern. Im Epson Drucker bringen Ink Swiss Tinten eine große Ersparnis und HP-Drucker betreibt man nach dem Test-Ergebnis billig mit KMP-Patronen.
Lexmark hat eine neue Produktreihe vorgestellt: Die Geräte S605, S505, S405, S305.
Technisch ist der Druckerhersteller auf Einzeltinten umgestiegen. Zudem sitzt in den Druckern ein herausnehmbarer Druckkopf, sodass alle wichtigen Einzelteile separat Austauschbar sind. Die Druckauflösung erreicht 4800×1200 Pixel.
Diese neuen Patronen (Lexmark Tinte Typ 100) werden mit Standardkapazität und mit XL-Kapazität Lexmark Typ 105XL) angeboten. Lexmark nennt einen Seitenpreis für eine schwarz-weiße Normseite von 1 Cent. Die c´t aus dem Hause heise hat jedoch gestgestellt, dass dies nur für die ISO 24711 gilt, die ein farbiges Dokument vorsieht.
Entsprechend verändern sich die Druckkosten, sodass der Seitenpreis bei den Patronen Typ 100 auf 13,2 Cent ansteigt. Mit den Tintenpatronen Typ 105XL kostet die Seite 9,5 Cent.
Wer druckt günstiger: Ein Tintenstrahldrucker oder ein Laserdrucker?
Eine pauschale Antwort gibt es (leider) nicht.
Manche Tintenstrahldrucker mit Einzeltinten drucken sehr günstig, sobald allerdings Patronen mit mehreren Farben eingestetzt werden müssen, kann dies ein extremer Nachteil sein.
Günstige Farblaserdrucker weisen meist sehr hohe Druckkosten auf. Laserdrucker sind dann sehr günstig, wenn sie für hohe Druckvolumen ausgelegt sind und diese auch genutzt werden.
Reiner Textdruck ist mit einem klassischem Schwarz-Weiß-Laserdrucker meist günstiger – auch praktischer, weil die Ausdrucke sofort wischfest sind und deutlich “schärfer” gedruckt sind.
Bilder sind bisher immer mit einem Tintenstrahldrucker günstiger gewesen – man sollte bei einem Tintenstrahler, der hauptsächlich für Textdruck verwendet wird, jedoch bedenken dass die teure Farbtinte auch bei jedem Reinigungsvorgang verwendet wird.
Eine günstige Drucker-Lösung hängt also immer von der eigenen Nutzungsweise ab!
Für das beliebte Druckermodell iP4600 bringt Canon nun ein Nachfolgemodell heraus: den iP4700.
Mit fünf Einzeltinten ist auch diese Modell für wirtschaftliches Drucken vorgesehen. Neben dem CD-Druck beherrscht der Canon iP 4700 Duplexdruck und ermöglicht den Bilderdruck in 10 x 15 cm als Randlosprint. Zum Preis ab 90 Euro ist er seit September auf dem Markt.

Canon iP 4700 @Bild: Canon
Originale Tintenpatronen liegen bei einem Stückpreis ab 8,00 Euro – kompatible Tinte für den iP4700 liegt bei 1,40€.
Der “große Bruder” des iP4700 ist der Canon iP 7000, der A3 Papier – auch Duplex – bedruckt.
Digitale Bilderrahmen sind schon seit zwei Jahren ein Renner im Weihnachtsgeschäft.
Die Qualität der Rahmen wird von Jahr zu Jahr besser und nach Einschätzung der Bitkom werden 2009 zwei Millionen der kleinen Digitalrahmen verkauft. Eine interessante Neuerung in diesem Jahr sind Digitale Bilderrahmen mit erweiterten Funktionen:
Der Hersteller Jobo stellt mit dem Modell SCP003 einen Bilderrahmen mit integriertem Fotoscanner vor. Papierbilder bis zu einer Größe von 10 mal 15 Zentimeter schiebt man in den Schlitz unter dem Bildschirm und der Scanner verarbeitet das Bild mit bis zu 300 dpi.
Gleichzeitig wird das Bild angezeigt und auf einer eingelegten Speicherkarte abgespeichert. Per USB und Pict-Bridge lassen sich die Bilder auch gleich an einen Drucker weitergeben.
Hersteller Jobo nennt für den Bilderrahmen SCP003 einen Preis von 220 Euro – passend zu Weihnachten soll er im Handel verfügbar sein.