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Monatsarchiv für Februar 2010

Toner Vergleich

Stiftung Warentest: Drucker Vergleich

Die Zeitschrift Stiftung Warentest hat in der aktuellen Ausgabe 3/2010 einen Test mit dem Titel Brillante Drucke unter 2 Cent veröffentlicht (hier der Link zu dem käuflichem Artikel). Gestestet wurden kleine Bürodrucker für den Haushalt und HomeOffice (SOHO).

Die nicht ganz neue Erkenntnis lautet im Prinzip:

Wer schnell und günstig Testausdrucke braucht greift zum Laserdrucker. Die geringsten Verbrauchskosten kommen mit 1,5 Cent pro Seite beim Kauf eines Kyocera FS-1100 auf den Verbraucher zu. Die beste Gesamtnote im Laserdrucker-Bereich hat allerdings der Samsung ML-2850DR erhalten. Im Unterschied zum Kyocera unterstützt der Testsieger auch Postscript. Die Tonerkosten pro Seite liegen beim ML-2850 allerdings bei 2,5 Cent. Wer viel druckt, sollte sich genau anschauen, ob er die Funktionen des Testsiegers auch wirklich benötigt und ansonten den günstigeren Kyocera kaufen.

Wer viel Fotos und Grafiken drucken möchte, “sollte zu einem Tintenstrahldrucker greifen” so die Test-Empfehlung. Hier hat des der Canon Pixma iP4700 zum Testsieger geschafft. Aber auch hier ist der Testsieger nicht der Drucker mit den geringsten Verbrauchskosten. Dies ist der HP Officejet 6000 – dessen Fotoausdrucke allerdings im Vergleich mit dem iP4700 nur mittelmäßig sind.

Die Verbrauchskosten liegen beim Canon iP4700 bei 4,5 Cent pro Textseite. Eine ISO-Test-Farbseite kostet 9 Cent und ein A4-Foto liegt bei 110 Cent. Im Vergleich dazu braucht der HP Officejet weniger Tinte: 2,5 Cent für eine Textseite, 7 Cent für die Test-Farbseite und 90 Cent für das A4-Farbfoto.

Man sieht daran mal wieder sehr schön auch die Stiftung Warentest lässt nicht den günstigsten Drucker siegen: Nicht immer sind die Testsieger die günstigsten Drucker!

Update Links:

Übersicht

Tabelle

Tinten Drucker

Canon Pixma MP550

Canon-Pixma-MP-550Der im letzten Jahr von Canon auf den Markt gebrachte Pixma MP550 ist Canons günstigster Multifunktionsdrucker mit Einzeltinten.Derzeit kostet das Gerät im Versandhandel 85 Euro.

Die einzelnen Druckerpatronen machen drucken im Vergleich zu der Einsteigerklasse (um die 50 Euro) deutlich günstiger.

Der Canon Multifunktionsdrucker scannt und kopiert auch. Gegenüber seinem größeren Bruder, dem MP560, fehlt im die Duplex-Druckfunktion und der Netzwerkanschluß.

Die Seite kostet bei diesem Drucker und den Original Canon Druckerpatronen 11 Cent. Eine Schwarze Seite 3,6. Ein Foto in der Größe 10 mal 15 cm kostet ca. 17 Cent.

Sparen kann man nochmal, wenn man auf die Kompatible Tinte für die Canon Druckerpatronen vom Typ CLI-521 oder PGI-520 zurückgreift. Hier kostet derzeit eine Tintenpatrone ca. 1,20 Euro – wohingegen die Original Tintenpatronen im Onlinehandel für 6,50 bis 8 Euro in den Shops steht.

Interessant ist sicherlich neben den 5 separaten Tintentanks noch das 5 cm große TFT-Farbdisplay. Mit diesem wird eine Bildvorschau angezeigt, wenn eine Speicherkarte oder USB-Stick angeschlossen werden.

Der PIXMA MP550 druckt 9 ISO-Seiten pro Minute in Schwarzweiß- bzw. 6 ISO-Seiten pro Minute in Farbe.

Heise Online meldt heute, dass es Neuigkeiten im Rechtsstreit Brother gegen Pelikan und Geha gibt. Im Dezember hatten Richter in Düsseldorf schon einmal im Sinne Brothers gesprochen (siehe Artikel).

Diesmal sind jedoch die Druckerpatronen vom Typ LC 980 und LC 1100 betroffen. Scheinbar wollte man erst abwarten wie die Streitigkeiten üm die Patronen LC970 und LC1000 ausgehen.

Problematisch erscheint nur, dass die jetzt betroffenen Brother  Tintenpatronen seit 2008 in Deutschland verkauft werden – die Schutzrechte aber erst im November 2009 beantragt wurden.

Nachdem eine außergerichtliche Einigung mit Pelikan und Geha gescheitert sei, habe Brother im Dezember vergangenen Jahres eine Einstweilige Verfügung beantragt. Diese wurde nach Darstellung von Brother nun durch das LG Düsseldorf erlassen, da zumindest in einem der beiden Fälle eine Verletzung der Schutzrechte glaubhaft gemacht werden konnte.