Einige kleine Spekulation für das Jahr 2011:
Druckerpatronen werden weiterhin teurer.
Die Originalhersteller bzw. Druckerhersteller werden sich aufgrund des Preisdrucks verstärkt gegen die kompatiblen Druckerpatronen aus Asien wehren.
Rebuilt Toner und wiederaufgefüllt Tintenpatronen erfreuen sich immer stärker Beliebtheit bei den Nutzern und heizen somit gleichzeitig die Preisspirale für Originales Druckerzubehör nach oben – denn nur hier verdienen die Druckerhersteller noch Geld. Drucker, egal ob Tinte oder Laser bekommt man ja mittlerweile schon ab 50 Euro… Die Druckerhersteller sollten sich meiner Meinung mach mal wieder überlegen ob und wie sie diesen Preisverfall aufhalten können und sich Gedanken machen ob der eingeschlagene Weg langfristig erfolgreich sein kann. Hier meine ich insbesondere Hewlett Packard (HP), Brother und Canon, deren Druckermodelle so erfolgreich erkauft werden, dass die Abfüller kompatibler Patronen mit günstigem Druckerzubehör einen großen Marktanteil erzielen können.

Ruhige Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Druckerpatronen Jahr 2011 wünsche ich bis dahin!
Eine kleine Video-Anleitung zum nachfüllen der HP Druckerpatrone Nr. 364 habe ich bei youtube gefunden:
Am Freitag haben 2 kleine Pakete mit Druckerpatronen einen Bombenalarm ausgelöst. Nicht einfache Tinte oder Tonerpulver sollen die Patronen enthalten haben, sondern Plastiksprengstoff (PETN).

Das Sprengmittel PETN hat auch bei wenigen Gramm eine enorme Wirkung, sodass die kleine Menge in einer Druckerpatrone sicherlich Auswirkungen auf die im gleichen Raum anwesenden Personen hätte.
“Das Paket wurde in professioneller Weise präpariert”, hieß es in einer Mitteilung. “In einer Tintenpatrone für einen Drucker wurde ein Stromkreislauf mit der SIM-Karte eines Handys verbunden. Das ist ein Kennzeichen für die Methoden von Terrororganisationen wie al-Qaida.” berichtet Spiegel Online heute.
Etwas unverdächtiges wie Druckerpatronen und den bisher ebenfalls unverdächtigen Lufttransport zu nutzen zeugt von einer neuen Vorgehensweise der aufgebauten Drohung.
Update 01.11.2010: Weitere Hintergrundinformationen zum Weg der mit Sprengstoff gefüllten Tonerkartuschen liefert die Süddeutsche Zeitung.
Update 02.11.2010: Druckerpatronen dürfen nicht mehr ins Handgepäck:
Die britische Regierung hat unterdessen den Transport von Druckerpatronen per Flugzeug vorübergehend stark eingeschränkt. Passagiere von britischen Flughäfen dürfen sie nicht mehr im Handgepäck mit sich führen. Außerdem ist auch der Im- und Export von mehr als 500 Gramm schweren Druckerpatronen per Luftfracht untersagt, sofern nicht eine von der Regierung anerkannte Transportfirma damit beauftragt wurde. Die Regelungen gelten zunächst für einen Monat und werden dann überprüft. (SPON)
Auf silicon.de habe ich heute etwas Interessantes gefunden:
Durch einen australischen Nationalpark erstreckt sich jetzt ein neuer Radweg, der vollständig aus alten Druckerpatronen besteht. Druckerpatronen, damit machen die Hersteller von günstigen Druckern nicht nur ihr Geld, sondern produzieren damit auch noch jede Menge E-Waste.
E-Waste kann man kostengünstig in Entwicklungsländer exportieren, wo die Geräte dann ausgeschlachtet werden. Man kann aber auch hierzulande die Rohstoffe zurückgewinnen, oder man baut gleich neue Dinge aus dem Abfall.
Das australische, auf Recycling spezialisierte Unternehmen Repeat Plastics Australia baut aus Industrie- und Verbraucherabfällen, Parkbänke, Blumenrabatten, Brücken und eben auch Radwege.
Der Australian National Park Service hat jetzt einen rund 17 Kilometer langen Radweg mit alten Druckerpatronen zwischen Alice Springs und Simpsons Gap im Northwest Territory gebaut. Der australische Minister für Parks and Wildlife, Karl Hampton, erhofft sich von dem neuen Radweg “weniger Müll, weniger Holzverbrauch sowie eine längere Lebensdauer” des Weges.
Für nur 330.000 Dollar hat die Nationalparkverwaltung damit einen Radweg und eine Aussichtsplattform bekommen. Rund 120.000 Besucher zählt der West MacDonnell National Park jedes Jahr.
So kann man natürlich auch ein gutes Recycling von Druckerpatronen betreiben.
Auf den ersten Blick fehlen auf der Remax 2010 ein guter Teil der Original-Distributoren, die im letzten Jahr noch mit einem Stand vertreten waren.
Auf den zweiten Blick sah man an fast allen Ständen mit kompatiblen Druckerpatronen wiederbefüllte Patronen von Brother, Canon und Epson. Wiederbefüllte Originalpatronen Original-Druckerpatronen für diese Hersteller sind noch gut zu bekommen: Der Leergutmarkt für HP-Druckerpatronen ist nach wie vor schwierig – die Hersteller klagen fast alle über die steigenden Leergutpreise.
Im Bereich der kompatiblen Samsung Toner wird sich in nächster Zeit die Verfügbarkeit für einige Nachgefragte Modelle wohl verbessern u.a. für den CLP-310.
Das soll erst einmal ganz schnell ein Kurzbericht von der Remax 2010 gewesen sein…
Brother hat im Hauptsacheverfahren vor dem Landgericht Düsseldorf im “Tintenstreit” gegen Pelikan (Geha ist eine Marke der Firma Pelikan – bzw. die Firma German Hardcopy AG, die Geha vertreibt gehört zu Pelikan) einen Erfolg erstritten.
Seit Brother im September 2008 eine einstweilige Verfügung erwirkt hat, darf Geha/Pelikan keine entsprechnden Patronen mehr verkaufen. Dabei handelt es sich vorallem um die Druckerpatronen LC970 und LC1000.
Laut Pelikan sind die entsprechenden Patronen keine technische Neuerung oder eine erfinderische Tätigkeit – dies hatte Brother geltend gemacht und Gebrauchsmusterschutz für sein geistiges Eigentum angemeldet.
Brother fühlt sich nun ersteinmal bestätigt und wird weiterhin gegen Anbieter alternativer Druckerverbrauchsmaterialien vorgehen.
Das Brohter versucht dies auch gegen Händler durchzusetzen musste ein großer Bürobedarfsversender Anfang 2009 erfahren. Man darf gespannt sein, was die Druckerhersteller sich noch an weiteren “Schutzmaßnahmen” einfallen lassen.
Die gekapselten Tintenpatronen mit Pigmenten – die eine hohe Haltbarkeit und Deckkraft auf Normalpapier aufweisen – sind das eigentliche Highligt des günstigen Epson Druckers Stylus S21. Für seinem Preis von 50 Euro kann man nicht erwarten, dass die Druckkosten niedrig sind:
Eine Schwarz/Weiß Seite kostet mit der Normalpatrone 16,1 Cent. Mit der Epson XL-Tintenpatrone 14,0 Cent. Ein Foto (10 mal 15) kostet ungefähr 25 Cent. Dies sind für einen Tintenstrahldrucker keine guten Werte. Darüberhinaus verbraucht der Stylus S21 0,2 Watt im Standby – ist damit aber eigentlich im Vergleich mit anderen aktuellen Tintenstrahldruckern gut positioniert.
Wer wenig druckt und ab und an ein farbiges Bild haben möchte ist mit dem Epson S21 gut beraten. Vieldrucker sollten dieses günstige Gerät meiden.
HP hat eine Preissenkung zum 1. Januar 2010 für Druckerpatronen angekündigt. Laut einer ersten Ankündigung sollten die Tintenpatronen im Schnitt um cirka 5% günstiger werden.
Frohes neues Jahr also!
Die Marktforscher von IDC schätzen den Umsatzeinbruch in der Druckerzubehör-Branche für das erste Halbjahr 2009 auf 13,1 Prozent ein.Unter den Einbrüchen hatten sowohl die Endkunden- als auch die Business-Sparte zu leiden. Am sparsamsten aber wirtschafteten Firmen, was sich besonders in den gesunkenen Zahlen beim Tonerkartuschen Verkauf niederschlug. Die Verkäufe dieser Laser-Toner brach im 1. Halbjahr in der Verkaufsregion EMEA um 24,9 Prozent im Vergleich mit dem Vorjahr ein. Der Absatz von Tintenpatronen sank um 19,2 Prozent.
Die hohen Preise für Original Druckerzubehör hat darüberhinaus dazu geführt, das Verbraucher vermehrt zu sogenannten Rebuilt Toner-Kartuschen oder Tintenpatronen greifen. Hier trifft die Kaufzurückhaltung die Druckerhersteller an einer empfindlichen Stelle, werden schließlich die hohen Gewinn nicht über den Drucker verkauf, sondern mit dem Druckerpatronen erziehlt.
Die Prognose ist laut der IDC Marktstudie jedoch positiv. Im kommenden Jahr werde sich der Markt erholen und bis 2013 bei Tintenpatronen um 1,8 Prozent ansteigen. Tonerkartuschen für Laserdrucker werden bis 2013 eine Nachfragesteigerung von 5,4 Prozent erfahren.
IDC Analysen:
Der IT-Markt in Deutschland
Der IT-Markt in Deutschland nach Branchen
Der Markt für Drucker hat sich Radikal geändert in den letzen Jahren, die Prognose, dass normale Drucker durch Kombigeräte komplett abgelöst werden ist noch nicht eingetreten eine Tendenz ist jedoch klar sichtbar.
Das Angebot an Tintenstrahldruckern im Bereich unter 100 Euro ist auf wenige Hersteller und auf wenige Produkte je Hersteller zurückgegangen. Kurz vor dem Aussterben sind die hochwertigen A4 Drucker die mit sechs Tinten gearbeitet haben.
Man kann jedoch sagen das sogenannte Bürotintendrucker inzwischen immer mehr in die Domäne der Laserdrucker im Bereich Büro vorstoßen. Die Art mit der man vor hat den Drucker einzusetzen ist keine Aussage mehr darüber ob es ein Laserdrucker oder ein Tintenstrahldrucker sein soll. Man findet immer häufiger sehr taugliche Bürogeräte die mit Tinte arbeiten.
Die etwas neueren Bürotintendrucker sind auf jedefall wesentlich vielseitiger einsetzbar, denn ein Laserdrucker brauch nuneinmal 200 Grad um den Toner auf das Papier zu brennen, was wohl bei CD/DVD Rohlingen schwierig sein dürfte. Ergo ergibt sich daraus das der Laserdrucker nur mit Papier und einigen sehr resistenten Folien funktioniert.