Eigentlich ist es ganz einfach umweltfreundlich zu drucken und sicherlich wird jeder für sich wichtiges Entdecken – nicht nur was die Umweltfreundlichkeit betrifft, sondern auch um Geld zu sparen:
- Drucken Sie nur die benötige Seite und nicht das gesamte Dokument
- Drucken Sie beidseitig (Duplex) und nicht nur auf eine Seite, so sparen Sie Papier.
- Drucken von E-Mails und Entwürfen sollten Sie vermeiden.
- Scannen Sie Dokumente und versenden diese per Mail.
- Verwenden Sie die Druckvorschau und sparen damit Papier.
- Aktivieren Sie den Energiesparmodus des Druckers, um den Stromverbrauch zu senken.
- Schalten Sie den Drucker aus, wenn dieser nicht in Gebrauch ist.
- Verwenden Sie einen Zentralen Drucker (Arbeitsgruppen-Drucker) anstelle von Druckern am Arbeitsplatz.
- Verwenden Sie recyceltes Papier, dies trägt zum Erhalt der natürlichen Ressourcen bei.
- Drucken Sie im Entwurfsmodus, dabei verbrauchen Sie deutlich weniger Toner oder Tinte.
Ricoh, einer der in Deutschland im privaten Umfeld nicht ganz so verbreiteten Druckerhersteller, hat einen neuen Multifunktionsdrucker vorgestellt: Das Modell hießt Ricoh Aficio SP 1100S.
Dieser Drucker bringt ein schwarz-weiß Druckwerk und einen Scanner (kein automatischer Einzug) mit. Eine Fax-Lösung bringt der teurere SP1000SF mit. Einen Netzwerkanschluß und die Möglichkeit einen Vorlageneinzug nachzurüsten sucht man jedoch an beiden vergeblich. Dies ist Schade, denn an vergleichbaren Geräten dieser Preisklasse (SP1100S: 370 Euro, SP1100SF: 480 Euro) ist dies optional möglich.
Software für die Nutzung unter XP legt Ricoh nicht bei. Die Version für Vista lässt sich auch unter Windows 7 nutzen.
Die Qualität der Ausdrucke ist nach einem erstem Schnelltest der ct-Redaktion für Druck und Kopie ansprechend, Foto leiden unter der typischen Laserdrucker-Krankheit: Streifenbildung. Die hohen Druckkosten von 4,1 Cent pro normierter Textseite und die erheblich bessere Ausstattung vergleichbarer Geräte machen den Aficio SP1100 nicht zu einem Schnäppchen.
Von einem Druckerreseller habe ich eine kleine CD von Kyocera mit einem “Beweisrechner” zugesteckt bekommen, mit dem man Kunden zeigen kann, wie günstig Kyocera-Drucker im Vergleich mit anderen Druckern arbeiten. Da Kyocera wohl einiges an Arbeit in dieses kleine Tool gesteckt hat berichte ich einmal:
In der Grundansicht wählt man das Kyocera Druckermodell aus, welches man mit einem anderen Drucker vergleichen möchte, kommt dann auf eine andere Seite wo das Vergleichsmodell ausgewählt wird und kann in einer dritten Oberfläche auswählen welches Druckverhalten – also wie die häufigen Ausdrucke aussehen – man selber hat. Dann wird ein Vergleichszeitraum über 12 oder 24 Monate angegeben und man erhält eine genaue Übersicht über Anschaffungspreis und Druckkosten.
Ein Beispiel:

Lexmark hat eine neue Produktreihe vorgestellt: Die Geräte S605, S505, S405, S305.
Technisch ist der Druckerhersteller auf Einzeltinten umgestiegen. Zudem sitzt in den Druckern ein herausnehmbarer Druckkopf, sodass alle wichtigen Einzelteile separat Austauschbar sind. Die Druckauflösung erreicht 4800×1200 Pixel.
Diese neuen Patronen (Lexmark Tinte Typ 100) werden mit Standardkapazität und mit XL-Kapazität Lexmark Typ 105XL) angeboten. Lexmark nennt einen Seitenpreis für eine schwarz-weiße Normseite von 1 Cent. Die c´t aus dem Hause heise hat jedoch gestgestellt, dass dies nur für die ISO 24711 gilt, die ein farbiges Dokument vorsieht.
Entsprechend verändern sich die Druckkosten, sodass der Seitenpreis bei den Patronen Typ 100 auf 13,2 Cent ansteigt. Mit den Tintenpatronen Typ 105XL kostet die Seite 9,5 Cent.
Wer druckt günstiger: Ein Tintenstrahldrucker oder ein Laserdrucker?
Eine pauschale Antwort gibt es (leider) nicht.
Manche Tintenstrahldrucker mit Einzeltinten drucken sehr günstig, sobald allerdings Patronen mit mehreren Farben eingestetzt werden müssen, kann dies ein extremer Nachteil sein.
Günstige Farblaserdrucker weisen meist sehr hohe Druckkosten auf. Laserdrucker sind dann sehr günstig, wenn sie für hohe Druckvolumen ausgelegt sind und diese auch genutzt werden.
Reiner Textdruck ist mit einem klassischem Schwarz-Weiß-Laserdrucker meist günstiger – auch praktischer, weil die Ausdrucke sofort wischfest sind und deutlich “schärfer” gedruckt sind.
Bilder sind bisher immer mit einem Tintenstrahldrucker günstiger gewesen – man sollte bei einem Tintenstrahler, der hauptsächlich für Textdruck verwendet wird, jedoch bedenken dass die teure Farbtinte auch bei jedem Reinigungsvorgang verwendet wird.
Eine günstige Drucker-Lösung hängt also immer von der eigenen Nutzungsweise ab!
Für das beliebte Druckermodell iP4600 bringt Canon nun ein Nachfolgemodell heraus: den iP4700.
Mit fünf Einzeltinten ist auch diese Modell für wirtschaftliches Drucken vorgesehen. Neben dem CD-Druck beherrscht der Canon iP 4700 Duplexdruck und ermöglicht den Bilderdruck in 10 x 15 cm als Randlosprint. Zum Preis ab 90 Euro ist er seit September auf dem Markt.

Canon iP 4700 @Bild: Canon
Originale Tintenpatronen liegen bei einem Stückpreis ab 8,00 Euro – kompatible Tinte für den iP4700 liegt bei 1,40€.
Der “große Bruder” des iP4700 ist der Canon iP 7000, der A3 Papier – auch Duplex – bedruckt.
Seit Jahren sollen die eingeführten ISO-Normen zur Ermittlung der Toner- und Tintenpatronen-Reichweite zu einer Transparenz sorgen.
Jedoch wird genauso lange schon mit dem Verbraucher gespielt. Sinnvolle Angaben zur Reichweite der Patronen ergeben sich selten. Wenn eine Reichweite angegeben wird, kann es gut sein, dass hiermit nur der Schnelldruck oder Entwurfsmodus gemeint ist, in dem besonders wenig Tinte verbraucht wird – und darüberhinaus die Druckqualität schlecht ist.
Richtig vergleichen kann ein Endverbraucher die Angaben auf den Packungen deswegen nicht.
Wer wirklich sparen will wartet einen der Vergleichstest ab, der auch gleich einen Überblick der Druckerkategorie gibt.
Ein Tintenstrahldrucker druckt entweder durch das gezielte Abschießen von Tintentröpfchen oder das Ablenken dieser Tintentröpfchen.
Tintenstrahldrucker werden in Geräteklassen unterteilt. Zum einen gibt es die sogenannten CIJ Drucker (Continuous Ink Jet, also Geräte mit durchgängiem Tintenstrahl) DOD (Drop On Demand, d. h. Geräte die einzelne Tropfen verschießen).
Je nach DOD-Typ wird die Tinte auf eine andere Art aus der Düse getrieben.
Bubble-Jet-Drucker:
Die Bubble-Jet-Drucker erzeugen winzige Tintentropfen mit Hilfe eines Heizelements, welches unmittelbar vor der Austrittsdüse angeordnet ist. Es erzeugt mittels elektrischer Spannung durch kurzzeitiges Aufkochen der Drucktinte eine Gasblase, welche die vor der Düse befindliche Tinte durch den erzeugten Druck herausschießt.
Das einzelne Heizelement arbeitet mit einer Frequenz bis 10.000 Hz.
Hersteller: z. B. Hewlett-Packard, Canon, Lexmark.
Die Piezo-Drucker nutzen die Eigenschaft von Piezokristallen, sich unter elektrischer Spannung zu verformen, um Drucktinte durch eine feine Düse pressen. Es erfolgt eine Tropfenbildung der Tinte, deren Tropfenvolumen sich über den angelegten elektrischen Impuls steuern lässt. Die Arbeitsfrequenz eines Piezokristalls reicht bis zu 16.000 Hz.
Hersteller: z. B. Epson
Bei Druck/Ventil-Druckern sind einzelne Ventile an den Düsen angebracht, die sich öffnen, wenn ein Tropfen die Düse verlassen soll. Diese Technik wird nur industriell eingesetzt.
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In der aktuellen Ausgabe (07/09) der Computerzeitschrift ct findet sich ein kleiner Testbericht zu den neuen Farblaserdruckern der 1600er Baureihe.
Über die geringe Toner Grundausstattung und die im Vergleich hohen Druckkosten mit den Modellen MagiColor 1600W und 1690MF haben wir hier schon berichtet.
Druckerausfälle kosten die Unternehmen in Europa ca. 660 Mrd. Euro im Jahr.
Jedem Unternehmen in Europa kosten die Druckerausfälle auf ein Jahr gerechnet ca 17.000 Euro im Jahr. Dies hat eine von Canonbeauftragte Studie ergeben. In Summe belaufen sich die jährlichen Kosten auf 663 Milliarden Euro und dies nur durch Druckerausfälle.
Die von der ICM Research durchgeführte Untersuchung betrachtete die Druckkosten und das Druckmanagement von Druckaufgaben in europäischen Unternehmen jeder Größe in 19 europäischen Ländern. In ca. 72 Prozent der europäischen Unternehmen waren die Angestellten mindestens einmal in einem Zeitraum von 20 Werktagen nicht in der Lage zu drucken.
Einer der Gründe hierfür ist die zu späte Meldung über eine Fehlfunktion des Druckers der Mitarbeiter, in großen Firmen ist dies öfters der Fall gewesen. In Unternehmen die mehr als 250 Angestellte haben, sagen 43 Prozent der Befragten, dass Druckerstörungen von den Mitarbeitern mit Verzögerung gemeldet werden. Mitarbeiter des technischen Supports verbringen laut Canon durchschnittlich dreieinhalb Wochen im Jahr mit der Reparatur von Druckerproblemen. Dies entspricht in der Summe europaweit einer Zahl von 10.000 vergeudeten Stunden im Jahr.
Mit Kosten von ca. 17.000 Euro pro Jahr pro Unternehmen stellen die Ausfallzeiten von Druckern ein ernsthaftes Problem dar, wie Canon berichtet. Die Studie weist außerdem darauf hin, dass durch ein schlechtes Druckmanagement einem durchschnittlichen Unternehmen jährlich mehr als ca. 82.000 Euro unnötige Kosten anfallen. In größeren Betrieben mit mehr als 250 Angestellten steigen diese Kosten sogar auf bis zu 695.000 Euro. Zu den häufigsten Problemen, die Angestellte vom Drucken abhalten, gehören der Papierstaus und sowie leere Tonerkartuschen.