HP hat mit dem CP1025 den nach eigener Aussage “kleinsten Farblaser-Drucker” vorgestellt. Mit 40 cm Kantenlänge und einer Höhe von 22cm ist der HP Drucker sicherlich nicht groß – allerdings liefert Samsung mit dem CLP-315 einen Drucker der nur 39 mal 32 cm Kantenlänge bei einer Höhe von 24cm aufweist. Vom Volumen her bekommt man also bei Samsung den kleinsten Farbdrucker. Was die Höhe angeht liegt HP mit knapp mehr als einem Zentimeter vorne.

HP Color LaserJet Pro CP1025nw @Bild: HP.com
Dafür ist der neue HP CP1025 bei den Druckkosten deutlich teurer als der CLP-315: Eine Farbseite des Laserjet CP1025 kostet 22 Cent und selbst eine schwarz-weiß Seite kostet einen stolzen Besitzer mit 4,9 Cent deutlich mehr als mit einem gutem s/w Laserdrucker oder einem Tintenstrahler.
Das monatliche Druckvolumen sollte also bei nicht mehr als 200 bis 300 Seiten liegen, damit man mit dem HP CP1025 Drucker glücklich werden kann.
An sonstigen Highlights wartet die Modellreihe CP1025 mit einer „Auto on-/Auto off“-Technik auf. Die versetzt die Geräte bei Nichtgebrauch in den Schlafmodus. Folge: Die Modelle verbrauchen laut HP bis zu 50 Prozent weniger Energie als Drucker ohne diese Funktion. Unsere Meinung: Ein Schalter hätte eine bessere Wirkung.
Weitere Informationen bei HP: Link und Golem

Samsung CLP-670 ND @Bild: Samsung
Im vergangenen Monat hat der Druckerhersteller Samsung neue Farblaserdrucker vorgestellt. Die beiden Geräte CLP-620ND und CLP670ND verfügen über einen Netzwerk-anschluß (LAN) und beherrschen den Duplex-Druck, d.h. Papier kann automatisch von beiden Seiten bedruckt werden.
Die beiden Drucker sind mit Straßenpreisen von derzeit 320,- Euro (CLP-620) und 390 Euro etwas günstiger als die Vorgängermodelle. Die Preisempfehlungen von Samsung liegen cirka doppelt so hoch.
In den technischen Merkmalen unterscheiden sich die Drucker nur durch einen schnelleren Prozessor (CLP-670), dadurch ist der Ausdruck der ersten Seite schneller. Darüberhinaus ist der CLP-670 auf 15.000 Seiten Druckleistung mehr pro Monat spezifiziert.
Die Druckkosten liegen bei den neuen Geräten etwas höher als bei den Vorgängern – nun kostet die s/w Seite ungefähr 1 Cent. Achten sollte man beim Toner-kauf darauf einen Samsung CLT-K5082L Toner zu kaufen und nicht die “S” Variante. Der K5082L Toner enthält eine Füllmenge für 5.000 Druckseiten. Z.Z. finden sich in den Preisvergleichen auch noch keine kompatiblen Toner für die neuen Tonerkartuschen-Formen. Falls genug Geräte dieser Klasse verkauft werden kann man allerdings mit einem entsprechendem Angebot rechnen. In diesem Fall werden die Druckkosten spürbar sinken und die Nutzung der neuen Samsung Arbeitsplatzdrucker wirtschaftlicher machen.
In einem sehr kleinem Gehäuse haben die Kyocera-Techniker einen Farblaserdrucker mit Dupelx-Einheit, Netzwerkanschluss, USB, und gutem Arbeitstempo von 16 S/W-Seiten und einer Leistung von 10 Seiten beim Farbdruck untergebracht.
Der FS-5100DN beherrscht PCL6, PostScript 3 und XPS. Das kleine Display ygibt einige Informatione kryptisch wieder und das Papierfach fasst nur 250 Seiten.
Die Druckqualität und die Verbrauchskosten überzeugen jedoch. Die farbneutrale Fotowiedergabe und Druckkosten von 10 Cent nach ISO 24711 sind im Vergleich mit den Mitbewerbern durchschnittlich – Kyocera kann auch noch günstiger! Eine Farbseite kostet allerdings auch nur 1,5 Cent womit der Drucker bei einer hohen S/W-Druckleistung seine Anschaffungskosten von 520 Euro schnell wieder einspielen wird.
Der Laserdrucker
Der Laserdrucker gehört zu der Klasse von Druckern die sich Non-Impact-Drucker nennen, was bedeutet der Ausdruck findet ohne jegliche Berührung mit dem Papier statt. Er arbeitet wie ein Fotokopierer.
1. Schritt
Die zu druckenden Informationen werden vom Computer zum Drucker an den Laserdrucker übertragen. Sehr hilfreich bei diesem Vorgang ist der Druckertreiber. Im Speicher des Druckers werden die Daten vollständig aufgebaut was einfach daran liegt das ein Laserdrucker eine ganze Seite auf einmal druck anders als Tintenstrahldrucker die Zeile für Zeile drucken.
2. Schritt:
Als nächstes wird die Bildtrommel, oft auch Photoleiter oder Phototrommel genannt, von der Reinigungseinheit negativ aufgeladen. Danach wird der Laser auf die Trommel gelenkt, dies geschieht mit Hilfe eines Umlenkspiegels(auch Polygonspiegel genannt). Der Laser berührt die Trommel nur an den Stellen wo dann später Toner aufgetragen werden soll.
3. Schritt:
Die vorher durch den Laser getroffenen Stellen werden jetzt neutralisiert. Die Bildtrommel dreht sich jetzt, der Toner kommt jetzt an den Neutralen stellen vorbei. An den Neutralen Stellen haften nun die negativ geladenen Farbteilchen die die Tonerrolle enthält. Als nächstes wird das Papier positiv geladen und zieht den Toner an.
4. Schritt:
Die Fixierwalze sorgt nun dafür, dass der Toner auf dem Papier nicht verwischt. Der Toner wird nun bei ca. 200° in das Papier eingebrannt. Jetzt ist der Ausdruck fertig. Als Abschluss wird die Bildtrommel durch die Reinigungseinheit entladen und der überschüssige Toner wird entfernt.