In der zweiten Jahreshälfte hat der Druckerhersteller Canon sein Top-Tintenstrahl-Modell erneuert. Herausgekommen ist ein ausgewogener Drucker, der vorallem im Bereich von Fotos und Dias seine Stärken zeigt.

Im einzelnen heißt das: Es kommen zwei Schwarze Tintentanks und eine graue Tintenpatrone – natürlich neben den normalen Farbtinten – zum Einsatz.
Die Konfiguration des WLANs geschieht direkt am Gerät. Das ist eine kleine Hürde, wenn man in den Canon Treibern danach suchen sollte. Die Druckkosten liegen bei ca. 14 Cent pro Seite. Ein kleines Farbfoto schlägt mit 22 Cent zu buche. Testberichte.de hat eine Steigerung des Drucktempos gegenüber dem Vorgängermodell Pixma MP980 festestellen können.
Fazit: Für anspruchsvolle Fotodrucker lohnt sich der neue Drucker. Wer von seinem altem Modell umsteigen will, den belohnt Canon dadurch, das Restbestände alter Tintenpatronen auch im MP990 weitergenutzt werden können, da auch hier die Druckerpatronen vom Typ PGI-520BK und CLI-521 passen.
Der günstige Canon Tintenstrahldrucker Pixma iP2600 wird mit einer Schwarz- und Dreifarbpatrone mit integriertem Druckkopf geliefert.
Die Herstellerausstattung der Tintenpatronen reicht für 200 Normseiten – mit einem Satz der XL Druckerpatronen erreicht man über 300 Seiten. Diese Druckerpatronen (Canon PG-40 und CL-41) kosten allerdings mit 40 Euro auch beinahe schon soviel wie der gesamte Drucker mit 50 Euro.
Wenn man die Druckerpatronenpreise auf die Seiten umrechnet kostet eine Seite 15,1 Cent – und ist damit im Vergleich recht teuer. Schwarzen Text sollte man bei diesem Drucker in der höchsten Auflösung drucken, da es ansonten zu unsauberen Ausreißern bei den Buchstaben kommt. Der hohe Standby-Verbrauch von 0,5 Watt macht den Drucker insgesamt nicht gerade zu einer günstigen Anschaffung.

Auf dem Markt sind Druckerpatronen, die die origanlen PGI-520 und CLI-521 ersetzen zu bekommen.
Druckerpatronen Vergleich hat nun an einem befreundeten Gerät einmal diese Tintenpatronen ausprobieren können. Ordnungsgemäß verpackt war die Ware eingetroffen. Die Tintenpatronen von die Halterung einzusetzen funktioniert ohne Probleme – d.h. es muss nichts umgebaut werden.
Der Drucker erkennt die Tintenpatronen und druckt eine Testseite. Die Schrifttype ist deutlich nur bei enger Schrift leicht ausgefranst. Die Tinte ist allerdings schnell trocken. Ein Test mit der Lichtbeständigkeit steht noch aus.
Fotodruck auf Fotopapier: Die Farben sind lebendig und passen mit einem Kontrollausdruck im Originaltinte überein. Die schwarze Tintenpatrone weißt aber auch hier wieder kleine Macken auf: Schwarz scheint eher dunkelgrau zu sein.
Von einem Einsatz der kompatiblen schwarzen Tintenpatrone PGI-520 raten wir bisher ab. Mit den farbigen Patronen für die CLI-521 kann man sicher einiges an Geld sparen.
Eine Workshopanleitung zum Austausch des Resttintenbehälter Canon Pixma Tintenstrahldruckern (IP 3000, IP 4000, IP 5000, IP 6000 und IP 8500) finden Sie bei druckerchannel.de…
Zum Artikel
Canon bringt im März neue Multifunktionsgeräte mit Farb-Fax-Funktion in den Handel.
Die Einstiegsmodelle Pixma MX 320 und MX330 verfügen beide über einen Vorlageneinzug, aber über unterschiedliche Displays. Das 330er hat ein farbiges 1,8″ Display und der kleine Bruder ein zweizeiliges Schwarz-Weiß-LCD Display bekommt. Diese beiden Tintenstrahldrucker arbeiten mit einer Dreifarbpatrone (OEM Typ: 2971B001) und einer separaten Schwarzen (OEM Typ: 2969B001).
Das Topmodell der Reihe Das Pixma MX860 – zum doppelten Preis von ca. 270 Euro – zeichnet sich durch Netzwerk- und W-LAN Anschluss aus. Doppelseitiges kopieren und die Bedienung über ein 2,4″ großes Farbdisplay runden die Funktionen ab. Zum drucken nutzt der MX860 zwei Schwarttinten – für Text und Foto – und drei farbige Tintenpatronen. Hier sind die Canon Patronen CLI-521 verbaut.