Was mir bisher gar nicht aufgefallen war, aber der Druckertester schon Ende April berichtet hat:
Was bei Kodak-Druckern sehr sympathisch ist, ist dass es nur eine Sorte Tintenpatronen gibt. Die Nr.10. Diese gibt es als Farbpatrone und als schwarze Patrone. Das Multipack (schwarz + farbig) hat Kodak jetzt allerdings aus dem Sortiment genommen. Die einzige uns bekannte Alternative zu diesen Druckerpatronen sind die von Ninestar, die es jetzt mit einer neuen Chip-Generation gibt, die auch in die aktuellen Geräte passen soll.
Da kann man nur feststellen, dass auch Kodak mit seinen Tintenpatronen Geld verdienen muss – denn richtig teuer sind Kodak Drucker ja nicht.
HP hat eine Preissenkung zum 1. Januar 2010 für Druckerpatronen angekündigt. Laut einer ersten Ankündigung sollten die Tintenpatronen im Schnitt um cirka 5% günstiger werden.
Frohes neues Jahr also!
Die Marktforscher von IDC schätzen den Umsatzeinbruch in der Druckerzubehör-Branche für das erste Halbjahr 2009 auf 13,1 Prozent ein.Unter den Einbrüchen hatten sowohl die Endkunden- als auch die Business-Sparte zu leiden. Am sparsamsten aber wirtschafteten Firmen, was sich besonders in den gesunkenen Zahlen beim Tonerkartuschen Verkauf niederschlug. Die Verkäufe dieser Laser-Toner brach im 1. Halbjahr in der Verkaufsregion EMEA um 24,9 Prozent im Vergleich mit dem Vorjahr ein. Der Absatz von Tintenpatronen sank um 19,2 Prozent.
Die hohen Preise für Original Druckerzubehör hat darüberhinaus dazu geführt, das Verbraucher vermehrt zu sogenannten Rebuilt Toner-Kartuschen oder Tintenpatronen greifen. Hier trifft die Kaufzurückhaltung die Druckerhersteller an einer empfindlichen Stelle, werden schließlich die hohen Gewinn nicht über den Drucker verkauf, sondern mit dem Druckerpatronen erziehlt.
Die Prognose ist laut der IDC Marktstudie jedoch positiv. Im kommenden Jahr werde sich der Markt erholen und bis 2013 bei Tintenpatronen um 1,8 Prozent ansteigen. Tonerkartuschen für Laserdrucker werden bis 2013 eine Nachfragesteigerung von 5,4 Prozent erfahren.
IDC Analysen:
Der IT-Markt in Deutschland
Der IT-Markt in Deutschland nach Branchen
Nach dem Debakel mit der Rückrufaktion wegen falsch befüllter Druckerpatronen erhöhen Großhändler nun die Preise. Dies liegt allerdings wohl nicht an den Kosten des Rückrufs. Die Ursache ist vielmehr die Streichung der Umsatzboni in der ersten Hälfte des Jahres.
Einige Großhändler, die sich auf HP spezialisiert haben, boten HP Druckerpatronen unter den eigenen Einkaufspreisen an. Diese Händler konnten wolh durch die hohen Umsätzen die Verluste mit den hohen Bonuszahlungen von HP ausgleichen.
Fazit: Der Preis für HP Druckerpatronen erhöht um geschätzte 1 bis 2 Prozent.
Kodak hat derzeit eine Werbekampagne laufen, in der die günstigen Preise der Druckerpatronen von Kodak bekannt gemacht werden sollen. Um Verbaucher auf die krassen Unterschiede von Tintenstrahlpatronen aufmerksam zu machen hat Kodak eine Webseite entwickelt, die die Kosten Ihres alten Druckers ermittelt.
Die Zahlen des online-Kalkulators sind durch unabhängige Erhebungen des Lyra Research Instituts hinsichtlich des durchschnittlichen Druckvolumens sowie von Quality Logic Inc. mit Tintenreichweitentests nach ISO-Norm gestützt. Das Urteil über Ihren alten Farbdrucker ist somit glaubwürdig.
Das renomierte Magazin test von der Stiftung Warentest hat in der Ausgabe 10/2009 kompatible Tintenpatronen getestet. Das Ergebnis ähnelt stark denen, die die Zeitschrift c´t seit einigen Jahren immer wieder vornimmt: Mit kompatiblen Tinten lässt sich Geld sparen, so man zu den passenden Tintenherstellern für sein Gerät/Marke greift.
Einen zentralen Punkt, der selten genannt wird hat Steffen Schultz in seinem Blog aufgenommen: Wie verhält sich eine Tintenpatrone in der langen Zeit des Einsatzes in einem Drucker? Trocknet die Tinte schneller aus als Originaltinte? Wie steht es mit der Lichtbeständigkeit? Ist in den kompatiblen Tintenpatronen die gleiche Füllmenge enthalten wie in den Originalen (Kosten pro Seiten…)? etc…
Fragen die selten in entsprechenden Berichten hervorgehoben werden.
Stiftung Warentest hat auch nicht für alle Modelle der Hersteller die Tinten getestet, sondern einige herausgegriffen: Brother MFC-235C, Canon Pixma MP540, Epson Stylus Photo RX585 und HP Photosmart C4480.
Für den Brother Drucker gibt es die Empfehlung zu Data-Becker-Patronen. Die Peach Patronen sollen im Canon Drucker gute Ergebnisse liefern. Im Epson Drucker bringen Ink Swiss Tinten eine große Ersparnis und HP-Drucker betreibt man nach dem Test-Ergebnis billig mit KMP-Patronen.
Wer druckt günstiger: Ein Tintenstrahldrucker oder ein Laserdrucker?
Eine pauschale Antwort gibt es (leider) nicht.
Manche Tintenstrahldrucker mit Einzeltinten drucken sehr günstig, sobald allerdings Patronen mit mehreren Farben eingestetzt werden müssen, kann dies ein extremer Nachteil sein.
Günstige Farblaserdrucker weisen meist sehr hohe Druckkosten auf. Laserdrucker sind dann sehr günstig, wenn sie für hohe Druckvolumen ausgelegt sind und diese auch genutzt werden.
Reiner Textdruck ist mit einem klassischem Schwarz-Weiß-Laserdrucker meist günstiger – auch praktischer, weil die Ausdrucke sofort wischfest sind und deutlich “schärfer” gedruckt sind.
Bilder sind bisher immer mit einem Tintenstrahldrucker günstiger gewesen – man sollte bei einem Tintenstrahler, der hauptsächlich für Textdruck verwendet wird, jedoch bedenken dass die teure Farbtinte auch bei jedem Reinigungsvorgang verwendet wird.
Eine günstige Drucker-Lösung hängt also immer von der eigenen Nutzungsweise ab!
Für das beliebte Druckermodell iP4600 bringt Canon nun ein Nachfolgemodell heraus: den iP4700.
Mit fünf Einzeltinten ist auch diese Modell für wirtschaftliches Drucken vorgesehen. Neben dem CD-Druck beherrscht der Canon iP 4700 Duplexdruck und ermöglicht den Bilderdruck in 10 x 15 cm als Randlosprint. Zum Preis ab 90 Euro ist er seit September auf dem Markt.

Canon iP 4700 @Bild: Canon
Originale Tintenpatronen liegen bei einem Stückpreis ab 8,00 Euro – kompatible Tinte für den iP4700 liegt bei 1,40€.
Der “große Bruder” des iP4700 ist der Canon iP 7000, der A3 Papier – auch Duplex – bedruckt.
Mal wieder was lustiges:
Der neue Tintenpass von Geha
Tintenpatronen mit wenig Befüllung belasten die Umwelt unverhältnismäßig stark. Der Druckerhersteller Lexmark hat ein entsprechendes Berechnungs-Tool vorgestellt: Öko-Simulator von Lexmark

Mit dem Ökorechner können Druckeranwender selbst einschätzen, wie belastend Ihre Druckweise für die Umwelt ist.
Angegeben sind die Werte in den Äquivalenten des zu fördernden Rohöls, der Klimabelastung und der Ozonbelastung.
Die durchschnittliche Energiemenge für die Herstellung und die damit einhergehende Klimaerwärmung wird ebenso ausgerechnet.
Klar wird aber sicher: Der Einsatz kleiner Patronen ist sehr umweltschädlich… 4 Milliliter Tinte stehen 2 Liter Öl entgegen!