Das Angebot an Druckern und Multifunktionsgeräten hat sich gewaltig verändert. Wenn man sich die neuen Tintenstrahldrucker anschaut, so stellt man fest, dass diese schon genauso geringe Druckkosten verursachen können, wie es vor einigen Jahren nur Laserdrucker schafften.
Darüberhinaus gewinnen zusehens Multifunktionsgeräte an Bedeutung – wer will den geringen Platz am Schreibtisch schon mit x-Geräten teilen?
Wer allerdings meint, er könnte einfach in den nächsten Elektronikmarkt gehen, ein günstiges Geräte heraussuchen und damit glücklich werden, der dürfte bald eine teure Überraschung erleben. Die Informationen auf den Kartons helfen nur in wenigen Fällen weiter und geben schon gar keinen Hinweis darauf, wie lange ein Ausdruck in höchster Druckqualität für Fotos wirklich dauern wird. Auch so wichtige Informationen wie den Folgekosten beim Tintenpartonen- oder Toner-kauf finden sich nicht.
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Canon bringt im März neue Multifunktionsgeräte mit Farb-Fax-Funktion in den Handel.
Die Einstiegsmodelle Pixma MX 320 und MX330 verfügen beide über einen Vorlageneinzug, aber über unterschiedliche Displays. Das 330er hat ein farbiges 1,8″ Display und der kleine Bruder ein zweizeiliges Schwarz-Weiß-LCD Display bekommt. Diese beiden Tintenstrahldrucker arbeiten mit einer Dreifarbpatrone (OEM Typ: 2971B001) und einer separaten Schwarzen (OEM Typ: 2969B001).
Das Topmodell der Reihe Das Pixma MX860 – zum doppelten Preis von ca. 270 Euro – zeichnet sich durch Netzwerk- und W-LAN Anschluss aus. Doppelseitiges kopieren und die Bedienung über ein 2,4″ großes Farbdisplay runden die Funktionen ab. Zum drucken nutzt der MX860 zwei Schwarttinten – für Text und Foto – und drei farbige Tintenpatronen. Hier sind die Canon Patronen CLI-521 verbaut.
Die Zeitschrift ct hat im letzten Jahr berichet, dass der Bundesgerichtshof eines der wichtigen Patente, auf die Canon sich in den Auseinandersetzungen um nachgebaute Tintenpatronen berufen hat, letztinstanzlich für nichtig erklärt hat. Damit schließt sich der BGH einem Urteil aus dem Jahr 2004 des Patentgerichts an, welches auch schon nicht die wesentliche kreative Schöpfungsleistung einer “im wesentlichen T-förmigen Trennwand” in Farbpatronen für Tintenstrahldrucker anerkannt hatte.
Der Streit zog sich schon einige Jahre hin und begann als Auseinadnersetzung zwischen Canon und Pelikan, einem großen Hersteller alternativer Tintenpatronen. Diese so Canon, würden mehrere Patente aus dem eigenen Hause verletzen. Pelikan hatte daraufhin die Löschung dieser “nichtigen” Patente beim Patentamt in München beantragt.
Patentrechtlich bestätigt wurde jedoch die Erfindung eines Tintenleiters am Ausgang der Patrone um dort den Zufluss und die Menge der Tinte am Druckkopf zu regulieren. Dort setzt Canon einen Schwamm ein.