Ein Tintenstrahldrucker druckt entweder durch das gezielte Abschießen von Tintentröpfchen oder das Ablenken dieser Tintentröpfchen.
Tintenstrahldrucker werden in Geräteklassen unterteilt. Zum einen gibt es die sogenannten CIJ Drucker (Continuous Ink Jet, also Geräte mit durchgängiem Tintenstrahl) DOD (Drop On Demand, d. h. Geräte die einzelne Tropfen verschießen).
Je nach DOD-Typ wird die Tinte auf eine andere Art aus der Düse getrieben.
Bubble-Jet-Drucker:
Die Bubble-Jet-Drucker erzeugen winzige Tintentropfen mit Hilfe eines Heizelements, welches unmittelbar vor der Austrittsdüse angeordnet ist. Es erzeugt mittels elektrischer Spannung durch kurzzeitiges Aufkochen der Drucktinte eine Gasblase, welche die vor der Düse befindliche Tinte durch den erzeugten Druck herausschießt.
Das einzelne Heizelement arbeitet mit einer Frequenz bis 10.000 Hz.
Hersteller: z. B. Hewlett-Packard, Canon, Lexmark.
Die Piezo-Drucker nutzen die Eigenschaft von Piezokristallen, sich unter elektrischer Spannung zu verformen, um Drucktinte durch eine feine Düse pressen. Es erfolgt eine Tropfenbildung der Tinte, deren Tropfenvolumen sich über den angelegten elektrischen Impuls steuern lässt. Die Arbeitsfrequenz eines Piezokristalls reicht bis zu 16.000 Hz.
Hersteller: z. B. Epson
Bei Druck/Ventil-Druckern sind einzelne Ventile an den Düsen angebracht, die sich öffnen, wenn ein Tropfen die Düse verlassen soll. Diese Technik wird nur industriell eingesetzt.
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Der PC- und Druckerhersteller HP hat neue Modelle seiner Multifunktions-Tintenstrahl-Drucker vorgestellt.
Das bisherige Topmodell L7780 AIO (z.Z. für ca. 199 Euro im Angebot) wird durch den L 8500 AIO abgelöst. Dieser neue Drucker ist mit einem Touchscreen-Display ausgestattet und lässt sich in Netzwerke einbinden, sodass einer Verwendung mit mehreren Nutzern oder PCs nichts im wege steht – allerdings ist das Gerät nur bis 10 Netzwerkanwender konzipiert. Kosten soll das neue Spitzenmodell ca. 300 Euro. Eine Variante mit WLAN soll 100 Euro teurer sein.
Eine neue Überraschung für uns Endanwender hält HP mal wieder bereit:
Es gibt neue HP Tintenpatronen mit den Bezeichnungsnummern 940. Wie die Vorgänger-Patronen sitzen hier vier Einzeltanks an der Gehäusefront und versorgen über ein Schlauchsystem die auswechselbaren Druckköpfe mit Tinte. Die Druckkosten sollen laut ct auf dem niedrigem Niveau der Vorgängermodelle liegen: 5,5 Cent pro Textseite nach ISO 24711.
Nachdem wir schon ein Video zur Funktion von Laserdruckern gefunden hatten, möchten wir Ihnen nun das zu Tintenstrahldruckern nicht vorenthalten.
In der Ausgabe 7 dieses Jahres der ct hat das Redaktionsteam sieben günstige Tinten-Multifunktionsdrucker (kurz Mufu) unter 100 Euro getestet.
Die Neben den günstigen Anschaffungskosten entscheidenden Fragen sind immer noch die nach der Leistung des Gerätes und den Folgekosten, sprich den Preisen für die Ersatzpatronen.
Solange man wenig druckt können eine gute Wahl darstellen, wenn man wenig druckt. Einmal die Woche sollte aber schon der Fall sein, da ansonten die Tinte im Druckkopf eintrocknet.
Brother und Epson setzen weiterhin auf einzelne Tintentanks. Bei den Druckern von Canon, Dell, Hp, Kodak und Lexmark teilen sich zumindest die Farbpatronen ein Tintenbehältnis. Vorteil einzelner Tintentanks stellt die Ausnutzung der Patronen bis zum letzten Tropfen dar. Erhält man bei jedem Kauf einen neuen Druckkopf umgeht man das Problem verklebter Düsen.
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Diese Video sollten Sie besser nicht ganz ernst nehmen:
Aber damit Epson nicht ganz so schlecht wegkommt:
Die bisher klassische Trennung zwischen Tintenstrahldrucker für den Privathaushalt und Laserdrucker fürs Büro hat in den letzten 1 1/2 Jahren einen deutlichen Umschwung erfahren. Das klassische Sortiment an reinen Tinten-druckern unter 100 Euro hat sich auf wenige Geräte eingeschränkt – im Kommen sind immer mehr die Multifunktionsdrucker mit Scanner. Vom Aussterben bedroht sind die A4-Fotodrucker mit 6 Tintenpatronen.
Auf den Markt drängen immer billigere Farblaser, die aufgrund ihrer kleinen Papierkapazitäten und kleinen Tonerkartuschen – und dadurch im Vergleich hohen Druckkosten – nicht für den Büroalltag ausgelegt sind.
Tintendrucker die mit großem Papierfach, hoher schwarzen Tintenkapazität und beachtlicher Druckgeschwindigkeit ausgestattet sind, drängen verstärkt in den klassischen Laserdruckermarkt hinein.
Darüberhinaus sind günstige Druckkosten nicht mehr die unangefochtene Domäne der Laserdrucker. Da Laserdrucker ihr Tonerpulver auf ca. 200 Grad aufhitzen müssen, kommt es auch zu höheren Energiekosten durch Laserdrucker.
In Kaufberatung Teil IV lesen Sie mehr über: Druckmaterialien
Im zweiten Teil der Serie soll es um die Auswahl des passenden Druckeranschlusses gehen.
In vielen Haushalten steht nicht nur ein PC am Schreibtisch, sondern es ist auch noch ein Notebook / Netbook oder ein PC im Kinderzimmer vorhanden. Oft ist für verschieden Rechner ein zentraler Router als Internetzugang zuständig. Da liegt es nahe, den Drucker über den Router an das Netzwerk anzuschließen und so allen Rechnern einen zentralen Drucker zur Verfügung zu stellen. Auch wenn bisher nur ein Nutzer den Drucker nutzt, sollte man hier längerfristig denken – die Kinder müssen für die Schule etwas ausdrucken etc…
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Das Angebot an Druckern und Multifunktionsgeräten hat sich gewaltig verändert. Wenn man sich die neuen Tintenstrahldrucker anschaut, so stellt man fest, dass diese schon genauso geringe Druckkosten verursachen können, wie es vor einigen Jahren nur Laserdrucker schafften.
Darüberhinaus gewinnen zusehens Multifunktionsgeräte an Bedeutung – wer will den geringen Platz am Schreibtisch schon mit x-Geräten teilen?
Wer allerdings meint, er könnte einfach in den nächsten Elektronikmarkt gehen, ein günstiges Geräte heraussuchen und damit glücklich werden, der dürfte bald eine teure Überraschung erleben. Die Informationen auf den Kartons helfen nur in wenigen Fällen weiter und geben schon gar keinen Hinweis darauf, wie lange ein Ausdruck in höchster Druckqualität für Fotos wirklich dauern wird. Auch so wichtige Informationen wie den Folgekosten beim Tintenpartonen- oder Toner-kauf finden sich nicht.
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Wer öfter größere Formate als DIN A4 drucken möchte, kommt nicht um die Anschaffung eines größeren Druckers herum. Zwar sind die A3 Farblaserdrucker in den letzten Jahren deutlich günstiger geworden, aber noch sind A3 Tintenstrahldrucker billiger.
Die Anschaffungskosten bei solchen Geräten wie z.B. den Canon Pixma 9000er fallen gegenüber den Druckkosten bei A3 drucken nicht übermäßig ins Gewicht. Die Seitenanzahl der mit solchen Tintenpatronen bedruckbaren Seiten ist der eigentliche Kostentreiber. Auch stören häufige Patronenwechsel den Arbeitsfluss.
Laserdrucker sind mit ihren wesentlich höheren Tonerkapazitäten hier deutlich im Vorteil. Auch fallen hier nicht so häufige Kartuschenwechel an, sodass man länger ohne Unterbrechung drucken kann.
Einen Tintenstrahldrucker mit großen Tintenpatronen hat HP mit dem Office Jet8600 auf den Markt gebracht. Der Tintenvorrat wird bei diesem Druckwerk nicht mit dem Druckkopfschlitten bewegt, sondern sitzt fest im Gerät wobei der Druckkopf über Schläuche versorgt wird. Die HP Tintenpatronen vom Typ 88 weisen in der XL-Variante Kapazitäten von etwa 1800 Normseiten in Farbe auf, die XL-Patrone für Schwarz reicht sogar für 2450 Normseiten.
Im vergangenen Jahr hat die ct die Druckkosten dieses HP K8600 mit einem Farblaser von Oki – C8600 – verglichen: “Die Druckkosten sind mit dem Officejet nicht höher als mit dem C8600. Verwendet man die XL-Patronen des Tintendruckers, liegen sie in Farbe sogar fast zur Hälfte unter denen des Laserdruckers.” (ct Ausgabe 11, 2008).
Wer also hauptsächlich Flyer und Broschüren druckt, wird mit einem etwas schnellerem Farblaser glücklicher werden. Ein günstiger A3 Tintenstrahldrucker reicht aber auch, wenn nicht ganz so häufig großformatig gedruckt wird.