Laserdrucker waren das Thema der Kaufberatung Teil V.
Diesmal kommen wir zum Thema Netzwerkanschluss. Das vorhandensein eines solchen sagt noch nichts über die Funktionen aus, die ein Multifunktionsdrucker im Netzwerkbetreib dann den Nutzern anbietet – im schlimmsten Fall kann man nämlich nur über das Netzwerk drucken. Scannen und Faxen muss man dann vom Gerät aus.
Laut ct sollte man immer dann misstrauisch werden wenn die Geräte mit “Scan-to-Mail” oder “Scan-to-Folder” angepreisen werden. Dabei werden dann meist nur die gescannten Daten als PDF auf ein Laufwerk abgelegt. Meist liegen den Geräte auch ältere Programme bei, die nicht das halten was sie versprechen.
Den ganzen Beitrag lesen »
Der Laserdrucker gehört zu der Klasse von Druckern die sich Non-Impact-Drucker nennen, was bedeutet der Ausdruck findet ohne jegliche Berührung mit dem Papier statt. Er arbeitet wie ein Fotokopierer.
1. Verarbeitungsschritt:
Die zu druckenden Informationen werden vom Computer zum Drucker an den Laserdrucker übertragen. Sehr hilfreich bei diesem Vorgang ist der Druckertreiber. Im Speicher des Druckers werden die Daten vollständig aufgebaut was einfach daran liegt das ein Laserdrucker eine ganze Seite auf einmal druck anders als Tintenstrahldrucker die Zeile für Zeile drucken.
2. Druckschritt:
Als nächstes wird die Bildtrommel, oft auch Photoleiter oder Phototrommel genannt, von der Reinigungseinheit negativ aufgeladen. Danach wird der Laser auf die Trommel gelenkt, dies geschieht mit Hilfe eines Umlenkspiegels(auch Polygonspiegel genannt). Der Laser berührt die Trommel nur an den Stellen wo dann später Toner aufgetragen werden soll.
Die vorher durch den Laser getroffenen Stellen werden jetzt neutralisiert. Die Bildtrommel dreht sich jetzt, der Toner kommt jetzt an den Neutralen stellen vorbei. An den Neutralen Stellen haften nun die negativ geladenen Farbteilchen die die Tonerrolle enthält. Als nächstes wird das Papier positiv geladen und zieht den Toner an.
3. Schritt:
Die vorher durch den Laser getroffenen Stellen werden jetzt neutralisiert. Die Bildtrommel dreht sich jetzt, der Toner kommt jetzt an den Neutralen stellen vorbei. An den Neutralen Stellen haften nun die negativ geladenen Farbteilchen die die Tonerrolle enthält. Als nächstes wird das Papier positiv geladen und zieht den Toner an.
4. Schritt:
Die Fixierwalze sorgt nun dafür, dass der Toner auf dem Papier nicht verwischt. Der Toner wird nun bei ca. 200° in das Papier eingebrannt. Jetzt ist der Ausdruck fertig. Als Abschluss wird die Bildtrommel durch die Reinigungseinheit entladen und der überschüssige Toner wird entfernt.

Für den privaten Hausgebrauch stellt Minolta den Magicolor 1600W vor. Preiswert ist dieser GDI-Farblaser auf jeden Fall. Der Magicolor 1600W ist ein sehr leistungsfähiger und trotzdem sehr geräuscharmer Farbdrucker (< 50dB) dirket für den Heimanwender, der von teueren Tinten auf Laserdrucker-Qualität umsteigen will.
Aufgrund seines kräftigen Designs und seines minimalen Platzbedarfes findet er auf jedem Schreibtisch Platz. Die Druckgeschwindigkeit gibt der Hersteller mit 20 A4-Schwarzweiß- und 5 A4-Farbseiten in der Minute an. Der 1600W erreicht eine Auflösung von 1.200 x 600 dpi in einer ordentlichen Druckqualität. Der Toner kommt mit einer deutlich niedrigeren Fixiertemperatur aus und spart dadurch bis zu 15 Prozent Energie.
Es wird gemunkelt, dass Canon bei den derzeitigen Preiserhöhungen zum 1. April mitziehen wird…
Bisher haben schon Philips, Sagem und Oki eine solche Preiserhöhung angekündigt. Lexmark hatte seine letzte angekündigte Erhöhung vom 18.3. am 20.3. wegen des Händerprotestes zurückgezogen (Lexmark hatte erst im Februar die Preise um 10% erhöht).
Weitere Anbieter werden wohl in nächster Zeit folgen.
In Teil IV der Kaufberatung haben wir festgestellt, dass Laserdrucker nicht auf CDs und DVDs drucken können – welche Vorteile haben Laserdrucker denn gegenüber Tintenstrahldruckern?
Die Gefahr des Eintrocknens des Druckkopfs umgeht man mit einem Laserdrucker gewiss. Toner ist nahezu unbegrenzt lagerfähig.
Wahrscheinlicher ist bei einem Laserdrucker, dass nach langen Standzeiten die Fixiereinheit nicht mehr Funktionsfähig ist. (Typischer Problem bei defekter Fixiereinheit: Ein breiter Streifen auf bedruckten Flächen.)
Laserdrucker haben ihre Einsatzberechtigung überall dort, wo reiner schwarz-weißer Textdruck (Rechungen, Vertragsteste, Zahlenkolonnen oder Änliches) anfällt. Also dort wo pro Woche auch gerne mal mehr als ein 500 Blatt Paket Papier durch den Drucker wandert. Hierfür sollte aber kein 100 Euro Laserdrucker aus dem nächstgelegenem Elektronikmarkt verwendet werden, sondern ein Drucker mit einem robustes Druckwerk und mehreren Papierkassetten.
Achten Sie auch auf die Füllung der Tonerkartusche! Mehr als 2000 Seiten sollte diese schon drucken können.
Die günstigen Farblaserdrucker sind auch Dauer genauso teuer wie die kleinen Laserdruckermodelle um die 100 Euro – teuer werden diese Geräte, wenn viel gedruckt wird. Bei hohem farbigem Druckvolumen sind die einfachen Farblaser auch langsamer als Single-Pass-Farblaser, die teurer sind (z.B. Oki Farblaser der 5000er Reihe: ca. 250 Euro)
Zu Netzwerkdruckern finden Sie mehr in der Kaufberatung Teil VI.
Zum 1. April werden die Preise für Philips und Sagem Druckerzubehör zwischen 5 und 10 % ansteigen. Lexmark und Oki waren im Februar und März mit Preiserhöhungen für Toner und Tintenpatronen vorangestürmt.
Anfang 2007 hatte die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen erstmals in einer kleinen Anfrage die Risiken von Laserdruckern (Feinstaub durch Tonerpartikel) bei der Bundesregierung erfragt. Damals wurde die gesundheitliche Gefährdung als “sehr unwahrscheinlich” eingestuft.
Aktuell gab es wieder eine kleine Anfrage der Fraktion, ob die Emissionen der Feinstäube von Laserdruckern gesundheitsschädlich sind. Das Bundesamt für Materialforschung und -prüfung (BAM) und das Bundesumweltamt (UBA) waren mit einer Studie von der Bundesregierung beauftragt worden.
Die Ergebnisse liegen seit Anfang März vor. Zwar wurde eine Freisetzung von Partikeln festgestellt, deren Konzentration aber geringer ist als die Belastung der Außenluft. Somit gibt es weiterhin keine Belege für eine erhöhte Partikelbelastung durch Tonerstaub.
Die Menge des freigesetzten Feinstaubs liegt nicht über der in privaten Haushalten gemessenen Konzentration an Feinstäuben, so die Studie. Wie umfangreich diese Studie war, lässt sich daran ermessen, dass auch Urintests durchgeführt wurden. Für die Metalle Cadmium, Chrom und Nickel wurden dabei keinen erhöhten Werte festgestellt.
Weitere Informationen:
Blauer Engel
Bundesamt für Materialforschung und -prüfung (Prüfbericht noch nicht verlinkt)
Oki wird zum 1.4.09 die Preise für Toner, Bildtrommeln, Transportbänder und Heizeinheiten um ca. 6,5% erhöhen.
Decken Sie sich also schon in März ein, sollten Sie in der nächsten Zeit Oki Druckerzubehör benötigen…
Die kompatiblen Oki Toner werden nach unseren Informationen in der nächsten Zeit noch nicht im Preis steigen.
Betroffen sind wohl folgende Produkte:
- C3520MFP, C3530MFP, C5550MFP, MC860, C9850MFP,
- B2500 MFP, B2520 MFP, B2540 MFP, B4525 MFP, B4545 MFP
- C3300, C3450, C3600, C5650, C5750, C5850, C5950
- B2000, B410, B430, B440, B6250, B6300, B6500, B930
- OKIFAX 160, OKIFAX 2510, OKIOFFICE 2530, OKIFAX 4580
- OL 1200ex / OKIPAGE 16n, OL 400e/ex 410ex / 600ex, OL 610ex / 810ex, OKIPAGE 6e / 6ex, OKIPAGE 4w OKIPAGE 6w / 8im / 8w OKIPAGE 10e / 10ex / 10i / 12in, OKIPAGE 8p/8p Plus, OKIPAGE 14e/ex, OKIPAGE 14i/in, OKIPAGE 20/20n/20 plus/24/24dx
- B4100, B4200, B4250, B4300, B4350, B4400, B4600, B6100, B6200, B8300
- C3100, C3200, C3300, C3400, C5100, C5200, C5250, C5300, C5400, C5450, C5600, C5700, C5800, C5900, C7100, C7200 / C7400, C7300, C7350, C7500, C8600, C8800, C9200 / C9400, C9300 / C9500, C9600,
- C5510MFP, C5540MFP, B4520 MFP / B4540 MFP
- OKIFAX 510, OKIFAX 1000 / 1050, OKIFAX 2200, OKIFAX 2350 / 2450, OKIFAX 2400 / 2600, OKIFAX 4100, OKIFAX 5200 / 5400, OKIFAX 5500, OKIFAX 4500, OKIFAX 4510, OKIFAX 4515, OKIFAX 4550, OKIFAX 5700, 5750, 5900, 5950, OKIFAX 5650, OKIFAX 5680, OKIFAX 5780, OKIFAX 5980
- OKIOFFICE 84/86, OKIOFFICE 87, OKIOFFICE 120, OKIOFFICE 1200, OKIOFFICE 1600
Diesen kleinen Ausbruch können wir nicht empfehlen, falls Ihr Laserdrucker mal unsauber druckt: